Blog ZfM

24. März 2010

Briefe an die Redaktion

Abgelegt unter: LeserInnenbriefe — thomaswaitz @ 14:10

Veröffentlicht unter: LeserInnenbriefe

5 Kommentare »

  1. Die meisten werden es sich im Stillen denken und einige werden es den Herausgebern persönlich bereits gesagt haben – nichtsdestotrotz sollte es wohl auch öffentlich kundgetan werden: Die Realisierung der ZfM ist eine feine Sache und sehr wichtig. Wichtig für die medienwissenschaftliche Forschung, sicherlich aber auch wichtig für die Positionierung der Medienwissenschaft.
    Fein ist die ZfM aber auch in anderer Hinsicht: Ich habe selten – oder um die Wahrheit zu sagen – noch nie derart auch ästhetisch ansprechende Bände gesehen. Das betrifft das Layout, aber auch die Umschlaggestaltung. Und der Wechsel der Farben macht einen weiteren Reiz aus. Somit bin ich auch in dieser Hinsicht schon auf den dritten Band gespannt.
    Zum inhaltlichen Konzept hätte ich dann aber doch noch eine kritische Anmerkung/Frage. Im Editorial des ersten Heftes steht: „Eine ‘Bildstrecke’ setzt in jedem Heft die Visualität in ihr Recht. Ihr Status ist nicht der einer Illustration oder des Objekts einer Bildbetrachtung, sondern derjenige eines autonomen Beitrags.“ Warum aber verzichtet man dann nicht auch auf die vorhergehende (so im ersten Heft) oder darauffolgende (so im zweiten Heft) ‘Narrativierung’/'Historisierung’? Damit werden die Bilder dann doch wieder mittels der natürlichen Sprache gerahmt/kontextualisiert. Kann man derart noch von einem autonomen Beitrag sprechen? Die Meinungen werden dahingehend sicherlich auseinandergehen, mir erscheint dieser Sachverhalt daher aber umso diskussionswürdiger.

    Comment von Peter Klimczak — 7. Mai 2010 @ 16:26

  2. Lieber Peter Klimczak,

    danke schön für das Kompliment in Sachen Heftgestaltung! Zeitschriften sind ja ziemlich materielle Angelegenheiten und von daher halten wir es gerade bei einem medienwissenschaftlichen Blatt für angebracht, dessen Typografie nicht den Vorgaben von Word zu überlassen. Die Anerkennung ist schon an unseren Grafiker Stephan Fiedler weitergeleitet worden. Mich persönlich aber geht Ihre kleine Kritik in Sachen Bildstrecke, die ich konzipiere, an.
    Dass es sich hierbei um „autonome Beiträge“ handelt, wie es im Editorial heißt, meint lediglich: Die jeweilige Bildstrecke steht unabhängig von den wissenschaftlichen Aufsätzen der ZfM – weder illustriert sie einen von diesen noch ist sie als Beleg irgendeines Arguments zu verstehen. Keineswegs soll es aber heißen, dass Bilder (oder womöglich die Kunst) an sich autonom seien. Nein, Bilder sprechen nicht für sich, sie bedürfen Rahmungen, die sie ja auch immer mehr oder weniger ausdrücklich haben. Wenn also nicht erläutert würde, woher die verwackelten Stills eines Pappmaché-Raumschiffs (Heft 1) oder die Schnappschüsse voluminöser Männer (Heft 2) stammen, wer diese Fotografien angefertigt hat, wo sie aufgefunden und wie sie angeordnet wurden, würde es doch nur so aussehen, als klebte sich die Wissenschaft ein paar lustige bunte Bildchen zwischen die Grauflächen ihrer Textseiten. Das wäre aber alles andere als ein Beitrag, oder?

    Mit bestem Gruß,
    Kathrin Peters

    Comment von Kathrin Peters — 19. Juli 2010 @ 21:53

  3. Schade, dass Sie mit Ihrer Geldgier der Forschung im Wege stehen. Ich hätte gerne einen Ihrer Artikel gelesen, habe mich aber nun entschlossen Ihre exklusive Seite nicht mehr zu besuchen.

    Comment von Sebastian Schmid — 5. Mai 2011 @ 11:50

  4. Sehr geehrte zfm-Redaktion,

    ich wollte Sie auf diesem Wege fragen, warum Sie Ihren Digital Object Identifiers (DOIs) nicht noch die Metadaten der jeweiligen Artikel hinzufügen? Das würde Ihre Artikel noch komfortabler mittels Literaturverwaltungen (z.B. Zotero) organisierbar machen. Bisher verlinken sie lediglich auf das PDF oder auf die Artikelseite bei Diaphanes, aus denen man sich die Metadaten anschließend mühsam händisch zusammensuchen muss.

    Abseits dieser technischen Kritik ein Lob für Ihre durchweg großartige Zeitschrift!

    Mit den besten Grüßen

    Johannes Maibaum

    Comment von Johannes Maibaum — 24. August 2012 @ 13:01

  5. Lieber Herr Maibaum,

    vielen Dank für Ihre Anregung. Wir arbeiten daran!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Thomas Waitz
    Redaktion ZfM

    Comment von admin — 10. Oktober 2012 @ 10:01

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel.

Einen Kommentar hinterlassen

Letze Kommentare